Myofunktionelle Therapie in Wien

Myofunktionelle Therapie trainiert Zunge, Lippen und Mundmuskulatur, wenn Zungenlage, Schluckmuster oder Atmung ungünstig sind. In der Ordination Zahnspange Sablania in Wien 1200 berät Dr. Manish Sablania, ob diese Behandlung die Kieferorthopädie ergänzen kann. Sie ersetzt keine Zahnspange. Ob Übungen und herausnehmbare Geräte sinnvoll sind, hängt vom Befund ab – etwa im Milchgebiss, Wechselgebiss oder später in der Retention.

Was ist myofunktionelle Therapie?

Myofunktionelle Therapie arbeitet mit herausnehmbaren Geräten und gezielter Muskelarbeit. Kau-Muskulatur und übrige orofaziale Muskulatur können so aktiv und passiv beeinflusst werden. Diese Muskeln sind mitverantwortlich für die Zahnstellung und die Entwicklung des Kiefers.

Sie kann der Vorbeugung von Fehlstellungen in der Frühphase dienen und ist auch eine Behandlungsoption, wenn bereits eine Fehlstellung besteht. Ob sie sinnvoll ist, hängt vom individuellen Befund ab.

In der Kieferorthopädie in Wien bei Zahnspange Sablania wird geprüft, ob myofunktionelle Therapie allein oder ergänzend zur Zahnspange für Kinder oder zur Zahnspange für Jugendliche in Frage kommt.

Wann kann eine myofunktionelle Therapie sinnvoll sein?

Die Therapie kommt frühzeitig im Milchgebiss, im Frühwechselgebiss oder im Wechselgebiss zum Einsatz – und kann je nach Befund auch später, etwa in der Retention, ergänzend genutzt werden.

Ziel ist es, ungünstige Gewohnheiten wie Zungenpressen, ein ungünstiges Schluckmuster oder Mundatmung zu verbessern. Dadurch kann das Risiko späterer Zahn- und Kieferfehlstellungen verringert werden; ein bestimmtes Ergebnis ist nicht zugesichert.

Je jünger die Patientinnen und Patienten sind und je mehr Wachstum noch möglich ist, desto günstiger kann die Prognose sein, Fehlstellungen frühzeitig zu beeinflussen.

Merke

Nicht nur die Steuerung des Wachstums ist ein zentrales Ziel: Die Therapie kann früh störende Faktoren angehen und einen harmonischen Wachstumsverlauf mit Kieferregulation unterstützen.

Myofunktionelle Therapie und Kieferorthopädie

Funktionskieferorthopädische Geräte binden die orofaziale Muskulatur ein und sollen die Muskeltätigkeit normalisieren. Myofunktionelle Therapie zielt darauf ab, Fehlfunktionen zu verbessern. Die Geräte können Kräfte im Wachstum lenken; über Hemmung und Förderung kann eine skelettale Fehlstellung mitbeeinflusst werden. Sie ersetzt keine kieferorthopädische Zahnspangenbehandlung, kann diese aber je nach Befund ergänzen.

Welche Rolle spielen Zunge, Lippen und Mundmuskulatur?

Myofunktionelle Störung: Damit sind ungünstige Funktionsmuster im Mundbereich gemeint – etwa beim Schlucken, bei der Zungenlage oder beim Mundschluss. Ob das zutrifft, zeigt die Untersuchung.

Zungenlage: Die Zunge braucht Funktionsraum. Eine ungünstige Lage kann Zähne und Kiefer mitbeeinflussen; die Therapie zielt darauf, der Zunge Führung zu geben.

Schluckmuster: Beim Schlucken wirken Zunge und Lippen auf die Zahnreihen. Ein ungünstiges Muster kann Fehlstellungen begünstigen – die Therapie kann hier unterstützen, nicht ersetzen.

Mundmuskulatur: Lippen- und Gesichtsmuskulatur helfen beim Mundschluss. Ein besserer Schluss kann die Nasenatmung unterstützen; das wird angestrebt, nicht garantiert.

Typische Schwerpunkte der Behandlung

  • Bei den verwendeten Geräten wird großer Wert auf Mund- und Lippenschluss gelegt.
  • Die Zunge erhält ausreichend Funktionsraum.
  • Die Geräte werden in der Wachstumsphase eingesetzt.
  • Eine Verbesserung der Nasenatmung wird angestrebt.
  • Einsatz auch in der Phase der Stabilisierung (Retention) nach kieferorthopädischer Korrektur – grundsätzlich in jedem Alter möglich.

Myofunktionelle Zahnspange (herausnehmbar)

Zur Therapie werden individuell angepasste, herausnehmbare Platten oder Trainer verwendet – z. B. mit Klammern, Schrauben oder Federn, je nach Befund. Sie unterstützen die Muskel- und Zungenführung und werden nach Plan tagsüber und nachts getragen.

Beispiele: herausnehmbare Therapiegeräte

Herausnehmbares myofunktionelles Therapiegerät aus blauem Kunststoff mit Metallbögen
Zwei blaue herausnehmbare Platten mit Expansionsschraube und Halteklammern

Tragedauer

Bei herausnehmbaren Geräten ist Ihre Mitarbeit entscheidend: In der Regel sollten sie mindestens 12–14 Stunden pro Tag getragen werden – typischerweise die ganze Nacht plus einige Stunden am Tag.

Termin zur kostenlosen Erstbesprechung

Wie läuft eine myofunktionelle Therapie ab?

Die Beratung findet in der Ordination Zahnspange Sablania, Forsthausgasse 16–20, Stiege 3, EG, 1200 Wien, statt. Dr. med. dent. Manish Sablania, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie und Allgemeinzahnarzt.

  1. Kostenlose Erstberatung zur Zahnfehlstellung – nur nach Vereinbarung.
  2. Diagnostik und Behandlungsunterlagen: Röntgen, Fotos und digitale Scans – ohne klassische Abdrücke.
  3. Planbesprechung: Auswertung und Empfehlung, welche Geräte oder Zahnspangen für Ihren Fall sinnvoll sind.
  4. Behandlungsbeginn: Einsetzen des Geräts, Aufklärung zu Reinigung und Tragezeiten.
  5. Regelmäßige Kontrollen etwa alle 6–8 Wochen.
  6. Behandlungsende: Entfernen der Apparatur und Besprechung des Ergebnisses.
  7. Retention – Stabilisierung des Behandlungserfolgs. Retainer nach der Zahnkorrektur

Ablauf der Zahnspangenbehandlung

Häufige Fragen zur myofunktionellen Therapie

Kurze Antworten zu Zungenlage, Schluckmuster und Ablauf – ohne pauschale Erfolgs- oder Preisversprechen.

Was ist eine myofunktionelle Therapie?
Myofunktionelle Therapie arbeitet mit herausnehmbaren Geräten und gezielter Muskelarbeit für Zunge, Lippen und Mundmuskulatur. Ziel ist es, ungünstige Funktionsmuster zu verbessern – je nach individuellem Befund.
Wann ist eine myofunktionelle Therapie sinnvoll?
Sie kann sinnvoll sein, wenn ungünstige Gewohnheiten wie Zungenpressen, ein verändertes Schluckmuster oder Mundatmung vorliegen – oft früh im Milch- oder Wechselgebiss, bei Bedarf auch später. Die Entscheidung erfolgt nach Untersuchung. Für jüngere Patientinnen und Patienten siehe auch Zahnspange für Kinder.
Was ist eine myofunktionelle Störung?
Darunter versteht man ungünstige Funktionsmuster im Mundbereich – etwa bei Zungenlage, Schlucken oder Mundschluss. Ob eine Störung vorliegt, beurteilt die kieferorthopädische Untersuchung; die Bezeichnung ersetzt keine Diagnose durch andere Fachrichtungen.
Welche Rolle spielt die Zungenlage?
Die Zunge braucht ausreichend Funktionsraum. Eine ungünstige Zungenlage kann die Zahnstellung und die Kieferentwicklung mitbeeinflussen. In der Therapie wird angestrebt, der Zunge Führung und Platz zu geben.
Was hat das Schluckmuster mit der Kieferorthopädie zu tun?
Beim Schlucken wirken Zunge und Mundmuskulatur auf Zähne und Kiefer. Ein ungünstiges Schluckmuster kann Fehlstellungen mitbeeinflussen. Myofunktionelle Therapie kann die kieferorthopädische Behandlung ergänzen, ersetzt sie aber nicht.
Ist myofunktionelle Therapie auch für Erwachsene geeignet?
Der Schwerpunkt liegt oft im Wachstumsalter. Die Geräte können jedoch grundsätzlich in jedem Alter eingesetzt werden, etwa in der Retention nach einer Zahnspange – je nach Befund.
Wie läuft eine myofunktionelle Therapie ab?
Zuerst erfolgt eine kostenlose Erstberatung, danach Diagnostik mit Röntgen, Fotos und digitalen Scans. Anschließend folgen Planbesprechung, Einsetzen des Geräts, Kontrollen etwa alle 6–8 Wochen und oft eine Retention. Die genaue Dauer hängt vom Einzelfall ab. Details zum Ablauf der Zahnspangenbehandlung.

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